DIE REIZE MÄHRENS

Eine Region verbunden mit bestem Wein, reizvollen Volksliedern und Zimbalmusik, wo die Farben der Natur sich in prachtvollen Volkstrachten und bemalten Keramiktöpfen widerspiegeln, mit bunter Landschaft im pitoresken Relief. Liebhaber des guten Essens und Trunks vergessen leicht ihre täglichen Sorgen in den Weinkellern des mährisch-slowakischen Grenzlandes. Jeder wird vom fröhlichen Milieu, gestaltet von der Musik, vom Gesang und Volkstanzen bei zahlreichen Volksfesten mitgerissen. Touristen werden fasziniert von der prachtvollen Renaissance-Architektur der Stadt-Schutzgebiete, sich emporhebender Burgen, reizvoller Schlösser und reichhaltiger Sammlungen, die darin untergebracht sind, märchenhafter Grotten und Schluchten, und vom Schlachtfeld von Austerlitz wo Napoleon die Drei-Kaiser-Schlacht in 1805 gewann.












Reiseprogramm

1.Tag: Ankunft in Olomouc, Unterkunft, Nachmittag Stadtbesichtigung
2.Tag: Morgen - Ausflug zur Burg Bouzov, Besichtigung der Javoøíèko-Grotten am Nachmittag
3.Tag: Ausflug nach Rožnov pod Radhoštìm (75 km), Besuch des Valachien- Museums (Skansen), Weiterfahrt nach Brno (die Hauptstadt Mährens), Unterkunft
4.Tag: Stadtbesichtigung Brno, Ausflug zur Macocha-Kluft, Grottenbesichtigung (20 km)
5.Tag: Ausflug zur Burg Buchlov und zum Schloß Buchlovice (70 km), Rundgang vom Wallfahrtsort Velehrad

Unterkunft

Hotel International***, Brno

Hotel Continental***, Brno

Hotel Flora***, Olomouc

Hotel GEMO****, Olomouc

BOUZOV - BURG

Burg vom Anfang des 14.Jh. Seit 1699 im Besitz des Ordens der Deutschen Ritter. In den Jahren 1896 bis 1901 in einen Sommersitz des Erzherzogs E. Habsburg, Grobmeisters der Ordens, umgebaut. Nach der Auflösung des Ordens in 1939 durch die Nazis, Beschlagnahme der Burg, wobei ein Teil der Sammlungen ausgeraubt wurde. Romantische Interieure mit neugotischen Elementen und Kunstsammlungen, gesammelt von Mitgliedern des Ordens.

BUCHLOV - BURG

Königliche Pfandburg aus der 1. Hälfte des 13. Jh., schrittweise erweitert und insbesondere in den 1490s umgebaut. Umbauten im Barockstil in der 1. Hälfte des 17. Jh. und im 18. Jh. 1800 bis 1945 gehörte die Burg der Familie Berchthold. Historische Interieure mit wertvollen Kunstsammlungen aus dem 14. Bis 19. Jahrhundert. Sehenswürdigkeiten, die die romantische Einstellung des Dr. L. Berchthold dokumentieren.

ŠTERNBERK - BURG

Die Burg stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jh. Nach 1886 im Geiste des romantischen Historismus umgebaut. Historische Interieure mit wertvollen Sammlungen. Reste gotischer Wandmalereien in der Burgkapelle. Ausstellung mittelalterlicher Kunstgegenstände aus der Olmützer Region. Uhrenausstellung.

MACOCHA, Der Mährische Karst

Unweit von Brno befindet sich der weltberühmte Mährische Karst. Er erstreckt sich über ca. 120 qkm.

Es befinden sich typische Karsterscheinungen - Canyons, Kluften, etwa 400 grössere und kleine Grotten, Untergrundflüsse usw. Der bekannteste U-Fluss ist Punkva. Viele Stellen werden als einzelne Naturschutzdenkmäler kategorisiert. Zu den interessantesten und berühmtesten zählen die Punkva-Grotte mit Macocha-Kluft, die Katharina-Grotte, die Balcarka-Grotte u.a. Die Katharina-Grotte ist die grösste im Karst. Die Macocha-Kluft ist eine grosse, 138,5 m tiefe Schlucht im nördlichen Teil des Mährischen Karstes. Die Besucher können den Abgrund entweder anlässlich des Besuches der Punkva-Grotten oder von der Oberen bzw. Niederen Schluchtbrücke aus sehen.

Die Punkva-Grotten: Es gibt da einen mühelosen Zugang an der Ost-Felsenwand des Abgrunds Ödes Tal. Der Weg führt durch Stalaktitgrotten bis in die 138,5 m tiefe Macocha-Kluft, gefolgt mit einer romantischen Kreuzfahrt auf Kleinbooten über den Untergrundfluss Punkva. Die Gesamtlänge der Punkva-Grotten beträgt 3 km.

JAVOØÍÈKO

Das Mährische Lidice. Das Dorf wurde am 5.5.1945 von einem SS-Kommando überfallen und als Vergeltung für angebliche Hilfe für Partisanen barbarisch zerstört. 38 Männer im Alter von 15 bis 80 wurden ermordet, das Dorf selbst wurde mit Zündbomben niedergebrannt und mit Panzerfäustern niedergerissen. Über dem Massengrab der Opfer wurde nach dem Kriege ein Denkmal vom Bildhauer J. Tøíska und Architekten M. Putna und J. Coufal aufgebaut. In der Nähe von Javoøíèko, im Kalksteinhügel Špránek befinden sich berühmte Grotten, die vom Cro-Magnon-Urmenschen bewohnt waren.

SVATÝ KOPEÈEK - DER HEILIGE HÜGEL

Ein Wallfahrtsort, nur einige Kilometer von Olmütz entfernt. Die erste Kirche wurde vom Olmützer Geschäftsmann Jan Andrýsek während des Dreissigjährigen Krieges auf dem den Prämonstraten von Hradisko bei Olomouc gehörenden Grundstück gegründet. Die Mönche erbauten 1666-1679 eine neue Kirche, wo das Reliefbildnis der Hl. Maria im Silberkasten untergebracht ist.

VELEHRAD

Ursprünglich ein Zisterzianerstift, gegründet 1205. Während der Hussitenkriege schwer beschädigt. Die Mönche übersiedelten dann nach Uherské Hradištì. Der Stift war dann bis 17. Jh. verlassen, wann die Rekonstruktionsarbeiten begannen. Im Jahre 1990 besuchte den Stift Papst Johannes Paul II. Überreste einer romanischen Basilika.

SLAVKOV U BRNA (AUSTERLITZ)

Das Ort wurde durch Napoleons Sieg über alliierte russische und österreichische Armeen in der berühmten "Drei-Kaiser-Schlacht" von 2.12.1805 bekannt. Napoleon war im Schloß im Zeitraum vom 3.- 7.12.1805 Gast, wo auch am 6.12. der Waffenstillstand unterzeichnet wurde.
Das barocke Schloß wurde um 1700 gebaut und Mitte 18. Jh. ausgedehnt. Im Schloßinterieur befindet sich eine Bildgalerie und ein Museum der Napoleonischen Kriege.