|
SÜDBÖHMEN
DIE SCHÖNSTEN PERLEN AN DER MOLDAU
Tiefe Wälder, romantische Felsengebilde, mysteriöse Torfmoorgebiete, grosszügig angelegte Parks,
gotische und barocke Kirchen und Kapellen, hundertjährige Türme der Burgen und Schlösser sowie blaue,
durchsonnte Wasserflächen grosse Teiche. All dies und viel mehr können Sie auf Ihrer Wanderung durch
die wunderschöne Gegend Südböhmens und Böhmerwalds sehen. Nachdem die endlosen Stacheldrahtzäune
zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik entfernt wurden, kann man schon heute diese
herrliche Landschaft ihre Stories erzählen lassen und Sie zu einer Reihe interessanter Ausflüge einladen.
Reiseprogramm
1.Tag: Ankunft in Èeské Budìjovice oder Tøeboò, Unterkunft (ein ***Hotel)
2.Tag: Morgen - ein Stadtbummel durch das historische Stadtzentrum Nachmittag - Ausflug zum Schloß Hluboká (Frauenberg) (ca. 10 km)
3.Tag: Morgen - Ausflug nach Èeský Krumlov (Krumau), Besichtigung der Stadt und des Schlosses Nachmittag - Besichtigung des Stifts Zlatá Koruna (Goldene Krone)
4.Tag: Morgen - Ausflug zur Burg Rožmberk (51 km) Nachmittag - Besichtigung des Stiftes Vyšší Brod (Hohenfurt)
5.Tag: Morgen - Ausflug nach Jindøichùv Hradec, Schloßbesuch (52 km) Nachmittag - Weiterfahrt nach Telè, Stadt- und Schloßbesichtigung
Unterkunft
 |
Hotel GOMEL***, Èeské Budìjovice
|
 |
Hotel RÙŽE***, Èeský Krumlov
|
 |
Hotel REGENT***, Tøeboò
|
 |
ÈESKÉ BUDÌJOVICE (BUDWEISS)
Kreisstadt (95.000 Einwohner); Industrie-, Verkehr- und Kulturzentrum Südböhmens.
Der historische Teil der Stadt wurde zum Denkmalschutzgebiet erklärt. Die Stadt wurde
1265 als königliche Stadt gegründet und hat die Expansionslust der südböhmischen Feudalherren
gedämmt haben.
|
 |
ÈESKÝ KRUMLOV (KRUMAU)
Kreisstadt (14.000 Einwohner) im südlichen Vorgebirge des Böhmerwaldes. Eine der bedeutendsten
Stadtdenkmalschutzgebiete in der Tschechischen Republik. Steht unter dem Schutz der UNESCO.
Die Stadt wurde unter einer Burg der Familie Vítkovci (Wittigonen).
|
 |
JINDØICHÙV HRADEC
Kreisstadt (22.000 Einwohner) in einer teichreichen südböhmischen Landschaft.
Die hiesige Burg wurde bereits 1220 erwähnt. Die Herren von Hradec waren im
14.- 16. Jahrhundert eine der bedeutendsten böhmischen Adelsfamilien.
|
 |
TØEBOÒ (WITTINGAU)
Stadt im Südböhmischen Becken. In der Umgebung befinden sich die grössten Teiche in der Tschechischen
Republik (Fischzucht; der berühmte Tøeboò-Karpfen, Erholung), Kurort (Behandlung von Erkrankungen des
Bewegungsapparats, Moorbäder). Unmittelbar an der Stadtmauer entstand der Teich Svìt (210 ha), nunmehr
für Erholungszwecke benützt. 3 km nördllich der grösste Teich Böhmens, Rožmberk (489 ha) mit
einem 2,4 km langem Damm. Stadtdenkmalschutzgebiet.
|
 |
TELÈ
Stadt in einer gewellten Landschaft im Süden des Böhmisch-Mährischen Hügellandes, erwähnt bereits
Anfang des 13. Jh. Blütezeit im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft der Herren von Hradec.
Einzigartiges Stadtdenkmalschutzgebiet. Renaissance-Schloß aus dem 16. Jahrhundert.
|
 |
TELÈ - SCHLOSS
Schloßkomplex im Renaissancestil auf dem Fundament der ursprünglichen gotischen Burg,
in zwei Etappen aufgebaut, u.zw. Mitte 16. Jh. und gleich danach. Schloßausstattung mit
einzigartigen Ausschmückungen und Sammlungen, die die Zeiten des Zachariáš von Hradec
bis zu den Zeiten der Famile Podstadsky-Liechtenstein näherbringen.
|
 |
ZLATÁ KORUNA - STIFT
Ein Zisterzianer-Stift, gegründet vom König Pøemysl Otakar II in 1263, um ein Gegengewicht
zu Vyšší Brod, gegründet von den Rožmberks, herzustellen. Aus der Zeit um 1300 stammt die
Mariä Himmelfahrt Klosterkirche, ferner der Konvent mit dem Domkapitelsaal (1280-1300).
Das Kloster wurde nach 1663 barokisiert. Unter den Josefinischen Reformen aufgelöst.
Nach 1909 repariert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ausstellung des Schrifttums in Südböhmen.
|
 |
ÈESKÝ KRUMLOV - BURG UND SCHLOSS
Eine der beddeutendsten Burgen, gegründet von den Witkowitzer (Vítkovci) in der 1. Hälfte
des 13. Jahrhunderts. Nach 1302, als die letzten Witkowitzer ausstarben, wurde die Burg
zum Sitz der Rosenbergs. Die Burg wurde damals mehrmals erweitert und im 16.Jh. im Renaissancestil
umgebaut. Unter den Eggenbergs und Schwarzenberger wurden barocke Umbauten vorgenommen,
die Reitschule und das Lustschloß (Bellarie) gebaut, an das Schloß die Kapelle angebaut,
der Maskensaal verziert und das neue Schloßtheater aufgebaut. Historische Interieure
(2 Besichtigungs-Rundgänge). Repräsentationsräume mit der Austattung von den Zeiten der
Rosenbergs bis zu den Schwarzenbergern.
|
 |
JINDØICHÙV HRADEC - SCHLOSS
Ursprünglich eine kleine Burg vom Ende 12. Jh., schrittweise erweitert. Die grösste Blütezeit
erlebte es unter Adam II von Hradec, der es 1581 in einen Sitz im Renaissancestil umbauen
liess, der unter den Slavatas vollendet wurde. Seine nächsten Besitzer, die Èerníns, fügten den sog.
Spanischen Flügel hinzu, ein Brand beschädigte jedoch 1773 das gesamte Areal. Das Schloß ist z.Zt.
in Rekonstruktion und es wird schrittweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
|
 |
HLUBOKÁ NAD VLTAVOU - SCHLOß (FRAUENBERG)
Gotische Burg, um Mitte 13.Jh. zur Stärkung der Macht der Pøemyslieden gegründet.
1661 kauften Hluboká die Schwarzenberger. Das Schloß wurde mehrmals umgebaut, zuletzt im sog.
Windsor-Gotik-Stil zwischen 1839 und 1871; der Umbau wandelte Hluboká in einen repräsentativen
Sitz der Schwarzenberger. Repräsentationsinterieure mit wertvollen Sammlungen flämischer
Tapisserien und Gobelins, Waffen, Möbel und Gemälden.
|
 |
TØEBOÒ - SCHLOSS
Renaissanceschloß aus dem 16. Jahrhundert aus der Zeit der letzten Rosenbergs,
obwohl seine Fundamente offensichtlich älter sind und zweifellos mit der Stadtgeschichte
im Zusammenhang stehen. Nach dem Dreissigjährigen Krieg gelangte es für die nächsten 300
Jahre in den Besitz der Schwarzenberger. In einem Teil des Schloß ist heute der Sitz des
Archivs mit bedeutenden Schätzen der Rosenbergs und Schwarzenberger. Historische Interieure
erinnern an die Besitzer, insbesondere das Zimmer der Höflinge mit dem Rosenbergwappen.
Fischereiausstellung.
|
 |
VYŠŠÍ BROD - STIFT (HOHENFURT)
Ein Zisterzianerstift gegründet vom Vok von Rosenberg Mitte 13. Jh. Der älteste erhaltengebliebene
Teil des Stiftes ist der Domkapitelsaal, die Mariä Himmelfahrt Klosterkirche im gotischen Stil.
In der Kirche befindet sich die Familiengruft der Rosenbergs. Das Klosterareal wurde dem
Zisterzianerorden übergeben. Für Besucher ist der Zugang in die Klosterkirche, den Domkapitelsaal
und in die Bibliothek mit einer Reihe von Manuskripten und Erstdrucken möglich.
|
 |
ROŽMBERK - SCHLOSS
Eine der ältesten Burgen der Witkowitzer (Vítkovci); die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert,
wovon jedoch nur ein Teil des Turms, genannt "Der kleine Jakobiner" erhalten ist. Im 14. Jahrhundert
wurde die Untere Burg erbaut, später im 16. Jh. im Renaissancestil umgebaut. 1620 erwarben die
Burg die Buquoys und sie blieb im ihren Besitz bis 1945. Vor Mitte 19. Jh. im romantischen Stil umgebaut.
Im Innern wurde ein Familienmuseum errichtet.
|
|