Ausflüge

BURG KARLŠTEJN

Die Burg wurde um die Mitte des 14. Jahrhunderts vor allem als Festung, bestimmt zur Aufbewahrung der Reichskleinodien und wertvoller heiliger Reliquien, die der fromme Herrscher leidenschaftlich sammelte, gegründet. Die Burg ist ganzjährig geöffnet.

SCHLOSS KONOPIST

Ein wunderschönes Jagdschloß mit einer faszinierender Sammlung historischer Waffen, Möbeln und Jagdtrophäen. Ursprünglich gotische Burg aus der Zeit um 1300. Sitz des Adelgeschlechtes der Benešovicer. 1887 wurde Konopištì Besitz des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand d'Este, der 1914 dem Attentat von Sarajevo zum Opfer fiel.

SCHLOSS ÈESKÝ ŠTERNBERK

Die um 1241 erbaute gotische Burg wurde mehrmals umgestaltet. Im 18. Jahrhundert wurde der Neubau des unteren Schloßes sowie der Schloßpark hinzugefügt. Interessante Sammlung von Gravüren aus dem 17. Jahrhundert..

BURG KØIVOKLÁT

Gotische Burg im Besitz der königlichen Adelsgeschlechter - Schwarzenberg, Waldstein und Fürstenberg. Etwa 50 km westlich von Prag. Sehenswert sind der Rittersaal, spätgotische Malereien, Bildhauerei und die Galerie der Familie Fürstenberg.

KZ TEREZÍN (THERESIENSTADT)

Stadt bei Litomìøice am Fluss Ohøe (Eger), gegründet 1780 nach einem schachbrettartigen Grundriss vom Kaiser Josef II als spätbarocke Festung. Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt in ein jüdisches Ghetto umgewandelt (insgesamt 160.000 Häftlinge waren hier interniert, davon 36.000 starben). In der Kleinen Festung befand sich ein Konzentrationslager.

LIDICE

Eine moderne Landgemeinde mit einem grossen Rosenhain, wohin die Rosenstöcke aus der ganzen Welt gebracht wurden. Heute scheint nichts mehr darauf hinzuweisen, dass sich während des zweiten Weltkrieges in dieser kleinen Bergmannsiedlung eine der grössten Tragödien abgespielt hat. Nach dem Attentat auf den Reichsprotektor Reinhard Heydrich, verübt von einem Kommando der tschechischen Fallschirmjäger aus England, Lidice wurde von SS-Truppen am 9.6.1942 niedergebrannt und zerstört; 173 Männer und Burschen wurden erschossen und die Frauen und Kinder wurden ins KZ Ravensbrück verschleppt. Ein Mahnmal wurde auf dem Ort errichtet

MÌLNÍK

Mìlník, ein beliebtes Ausflugsziel der Prager, im Mittelalter eine königliche Stadt, seit Karl IV. Leibgedinge (Witwengut) der böhmischen Königinen. Hoch über dem Zusammenfluss von Elbe und Moldau ragt das Schloß empor. Mìlník ist auch ein altehrwürdiges, auf eine tausendjährige Tradition zurückblickendes Weinbauzentrum. Die edlen Trauben, die hier reifen, ergeben einen ausgezeichneten Wein, von welchem auch ausländische Sachverständige bestätigen, dass er dem französischen ebenbürtig sei. Im Schloßrestaurant werden Weinproben veranstaltet.

KUTNÁ HORA /KUTTENBERG/

Eine uralte Bergbaustadt. Sie wurde bereits im Mittelalter nach dem hier geprägten Prager Silbergroschen berühmt. Aus der ursprünglichen Bergmannsiedlung wurde schon gegen Ende des 13. Jh. die spätere königliche Stadt, die im Mittelalter die nach Prag die zweite Stelle einnahm. Zu den Sehenswürdigkeiten der mittelalterlichen Stadt gehören die prachtvolle Barbarakirche (14.Jh.) und die im 13.Jh. gegründete Münzprägstätte "Vlašský dvùr" (Welscher Hof). Hier waren unter der Aufsicht italienischer Münzmeister die berühmten Silbergroschen geprägt. In der unmittelbaren Nähe von Kutná hora - in Sedlec - befindet sich am Friedhof die Allerheiligen-Kapelle (14.Jh.), die durch ihr Beinhaus bekannt ist.

SCHLOSS ORLÍK

Gotische Burg aus dem 13. Jahrhundert, im 15. Jh. erweitert. Seit 1802 Sitz des jüngeren Zweigs der Schwarzenberger. Die Burg wurde um Mitte des 19. Jh. im neugotischen Stil umgebaut (Architekt B. Grueber). Interieuraustattung mit Familiensammlungen (schöne Sammlung von Gewehren aus dem 17.- 20.Jh.), Museum der Familie Schwarzenberg.

BURG ZVÍKOV

Königliche Burg, wahrscheinlich bereits unter Pøemysl Otakar I gegründet, ist ein Werk der königlichen Bauhütte, die auch in Písek arbeitete. Der älteste Teil ist der prismatische Turm, genannt Knolle, zu welchem unter Pøemysl Otakar II. Der königliche Palast mit Innenhof und Arkadengallerie angebaut wurden. Die Burg blieb bis zum 16. Jahrhundert königlicher Besitz. Die letzten Besitzer war die Orlíker Linie der Schwarzenberger. Burginterieure mit einer Ausstellung über die Entwicklung und Geschichte der Burg.